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Seite 11 Dufftown

Schottlandreise 2006

Seite 11: Dufftown 

Wir fuhren über Elgin, an Glen Moray und Linkwood vorbei, weiter nach Banff/Macduff. Vor dort führte uns der Weg vorbei an Inchgover nach Dufftown. Dufftown wird übrigens ohne das "w" gesprochen. 

Bogenbrücke Banff / Macduff
Bogenbrücke die Banff und Macduff verbindet.
Banff und Macduff liegen an der Flußmündung des Deveron und sind durch die siebenbogige Brücke miteinander verbunden. Dadurch wirken sie wie eine Stadt.
Das von William Adam erbaute Duff House ist ein gregorianischer Bau und der Villa Borghese nachempfunden. Von außen wirkt es sehr herrschaftlich und im inneren beheimatet es Stilmöbel, Wandteppiche und Gemälde. Es ist eine Außenstelle der schottischen Nationalgalerie.
Umweit von Banff gibt es auch eine Brennerei, die den gleiche Namen trägt, trug muß man wohl besser sagen, denn sie existiert nicht mehr. Das letzte Gebäude wurde 1991 durch einen Brand zerstört.

 

 

Der nächst Halt war dann Dufftown39. Am einfachsten zu charakterisieren ist Dufftown wohl mit diesen Satz:

Rome was built on seven hills, Dufftown stands on seven stills.
(Rome wurde auf sieben Hügeln erbaut, Dufftown steht auf sieben Brennblasen ) 


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Begründet wurde der Satz durch die Brennereien Mortlach, Glenfiddich, Balvenie, Convalmore, Dufftown, Glendullan und Parkmore. Mittlerweile ist Parkmore geschlossen ( 1931 ) und Convalmore dient nur noch als Lager. Hinzu kamen Pittyvaich und Kininvie. Pittyvaich wurde 1993 geschlossen und 2002 abgerissen. Damit der Spruch auch heute noch seine Gültigkeit hat, zählt man Convalmore hinzu, weil sie noch als Whiskylager dient, oder die 1975 erbaute Allt-A-Bhainne. Sie liegt ein wenig außerhalb von Dufftown.

Dufftown Visitor Center
Dufftown Visitor Center
Im Tourist Information Center, es liegt in der Mitte des Ortes, informierten wir uns über die  Möglichkeit von Brennereibesichtigungen. Leider hat nur Glenfiddich ein Besucherzentrum, alle anderen Brennereien sind nur zu besichtigen wenn man sich vorher anmeldet bzw. mal nachfragt. Da heute Sonntag war fuhren wir zu Glenfiddich.

Glenfiddich hat ja den Single Malt Whisky außerhalb von Schottland bekanntgemacht und ist wohl die größte Single Malt Destillerie. Besucht man die Brennerei als Tourist, stellt man fest, das alles sehr professionell aufgezogen ist.

Glenfiddich Pagodengebäude
Glenfiddich: Pagodengebäude
Es existieren zwar noch die Pagodengebäude, sie dienen aber heute als Visitor Center und Tea Room. Die Führung durch die Brennerei dauert ca. 1 Stunde und ist im Gegensatz zu anderen Brennereien kostenlos. Die Besuchergruppe wird in einen kleinen Kinosaal geführt in dem ein Film über die Whiskyherstellung im Allgemeine und über die von Glenfiddich im Besonderen gezeigt wird. Ohrhörer ermöglich es dem Film in mehreren Sprachen, u.a. Deutsch und Japanisch, zu folgen. Anschließend folgt der Gang über das Gelände und in die einzelnen Betriebsstätten, wobei bei einigen absolutes Fotografierverbot herrscht.
Im Anschluß an die Führung gibt es noch eine kleine Verkostung des 12-jährigen.

Familiärer geht es da bei Macallan zu, aber die Stand erst morgen auf dem Programm.

Brennerie Strathisla
Brennerei Strathisla in Keith
Wir fuhren von Glenfiddich in den Ort Keith und sahen uns die kleine und einzige Destillerie mit einem Wasserrad an: Strathisla. Strathisla wird auch als „The home of Chivas Regal“ bezeichnet, da der größte Teil dieses Single Malts in den Premium Blend Chivas Regal geht.

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